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ZEITUNG DER HANDWERKSKAMMER FÜR DIE REGION AACHEN. Letzte Handgriffe vor dem Fest

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1 70. Jahrgang Nr. 12 Dezember 2015 CHRONIK 2015 Der Jahresrückblick der HW als Beilage in dieser Ausgabe! Partner des Handwerks Tel.: ZEITUNG DER HANDWERKSKAMMER FÜR DIE REGION AACHEN Vergaberecht Änderungen für den Mittelstand gefordert Meinung & Hintergrund...Seite 2 Bauwirtschaftstag Wohnungen: Schneider fordert Investitionen Branchen-Nachrichten...Seite 3 Premiere begeistert Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW Nachrichten Hintergrund...Seite 4 Energie Neue Aufgaben für Berater neue Fördermöglichkeiten Thema...Seite 9 Vier Räder Neue Modelle für Arbeit und Vergnügen Rund ums Auto...Seiten Kammerbezirk Aachen AJH-Handwerkspreis Malermeisterin prämiert Sachverständigentag Handwerk sagt Danke Kammerbezirk...Seiten 9-12 G 3342 E Postversandvertriebsstück Entgelt bezahlt VWB Media Service Verlag GmbH Ritterstraße Aachen Letzte Handgriffe vor dem Fest Es weihnachtet sehr und für viele ist diese Zeit sehr hektisch, turbulent, aufregend. Weil ja noch so viel zu tun ist. Ruhe bewahren, ein wenig entschleunigen, besinnlich werden das tut auch mal gut. Also heißt es jetzt Endspurt bis zu den Feiertagen, die letzten Arbeiten erledigen und dann die Zeit genießen. Zum Beispiel mit den Köstlichkeiten, die das Lebensmittelhandwerk in süßer und herzhafter Form produziert. Und es muss ja auch gar nicht so sein, dass alle die Hände nur in den Schoß legen. Gelegenheit zum Handwerken gibt es genug: Kerzen verschönern, Plätzchen backen, Tannenbaum dekorieren, Geschenke einpacken, liebe Briefe schreiben das alles ist doch mal eine schöne Abwechslung. Wie auch immer, die Zeit zum Fest der Liebe sollte für alle eine friedliche und besinnliche sein. Gerade in der derzeit angespannten politischen Situation, zum Teil beunruhigenden Zeit, sind alle gefragt, auf den anderen zu achten und nicht nur auf sich selber zu schauen. So wie die Herbergsleute, die damals ihren Stall anboten, damit das Weihnachtswunder überhaupt erst geschehen konnte. Allen Lesern und Anzeigenkunden der Handwerkswirtschaft wünschen Herausgeber, Redaktion und Verlag ein frohes Weihnachtsfest, eine schöne Zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem es dann voller Energie wieder von vorne losgeht. ebr/foto: Fotolia Handwerk setzt Umsatzprognose herauf Regensburg. Das Geschäftsklima im Handwerk erreicht ein Allzeithoch. Die Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) ergibt, dass 90 Prozent der Handwerksunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage mit gut oder zufriedenstellend bewerten und auf weiteres Wachstum vertrauen. Angesichts der guten Entwicklung korrigieren wir unsere Umsatzerwartungen für 2015 von 1,5 auf 2 Prozent herauf, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke auf einer Pressekonferenz. Schwannecke fordert die Bundesregierung zu einer Investitionsoffensive bei der Verkehrsinfrastruktur auf. Er mahnt jedoch mittelstandsfreundliche Lösungen an: Bei der Vergabe in ÖPP-Modellen droht der handwerkliche Mittelstand ausgeschlossen zu werden. Beim notwendigen Ausbau schneller Breitbandanschlüsse fordert Schwannecke zukunftssichere Planungen und den Ausschluss von Monopolen. Das Handwerk will die Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Gesellschaft unterstützen. Dazu stellen wir ein ganzheitliches Angebot bereit. Es reicht von einer frühen Kompetenzerfassung über Berufsvorbereitung und Qualifizierungsangebote bis hin zur Anerkennung bestehender beruflicher Qualifikationen. red Jeder Kilometer zählt, auch im Nachbarland Belgien plant neue Lkw-Maut, die ab 1. April 2016 gelten soll Brüssel. Maut: So manch einem Handwerker stößt allein das Wort übel auf. Die jüngste Absenkung der Gewichtsklasse auf 7,5 Tonnen sorgt dafür, dass eine größere Zahl der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Aachen mit belastenden Kilometerabgabe-Kosten und verwaltungstechnischem Aufwand konfrontiert sind. Vor allem die Gewerke mit hohem Materialbedarf sowie die Bauunternehmen sind betroffen, und das auch schon, wenn sie nur hin und wieder durch die Ankopplung eines Anhängers ein Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen überschreiten. Die neue Regelung trifft viele mittelständische Unternehmen unverhältnismäßig hart, denn sie sorgen im Gegensatz zu schweren Nutzfahrzeugen für einen geringen Straßenverschleiß, sagt der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, Peter Deckers. Doch damit nicht genug: Die Kilometerabgabe wird bald auch im Nachbarland fällig, und dort auch für Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen. In Belgien soll am 1. April 2016 ein Mautsystem für Lkw über 3,5 Tonnen an den Start gehen. Schon seit längerer Zeit werden an den belgischen Straßen Brücken mit Kameras und Lesegeräten installiert. Wie in Deutschland führen die Regionen ein Satelliten-gestütztes Mautsystem ein und erhöhen bei dieser Gelegenheit die Abgabe gleich kräftig: Zum Ärger vieler kleiner Betriebe und Mittel- ständler müssen nämlich auch schon Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen für die Benutzung von Autobahnen und Nationalstraßen zahlen. Für Lkw ab 3,5 Tonnen mit Motoren der Euro- 0-Norm fallen künftig 14,6 Cent pro Kilometer an. Umweltfreundliche Euro-6-Antriebe dürfen für 7,4 Cent fahren. Dann müssen auch alle Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen mit einer funktionierenden On Board Unit (OBU) ausgestattet sein. Für Fahrzeugkombinationen ist eine OBU nur Junge Handwerker glänzen auf Bundesebene Berlin. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks PLW findet jedes Jahr in über 100 Ausbildungsberufen auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene statt. Dann sind die besten Nachwuchskräfte Deutschlands aufgefordert, sich an diesem freiwilligen Berufswettkampf zu beteiligen. Sieben junge Spitzenkräfte aus dem Bezirk der Handwerkskammer Aachen haben es bis auf Bundesebene geschafft und hervorragende Platzierungen erreicht. Das sind sie in alphabetischer Reihenfolge: 2. Platz für Bäckerin Jacqueline Derichs, Linnich / Ausbildungsbetrieb: Heike und Helmut Stolz, Aldenhoven; Estrichleger Tim Hofmann, Kall / Hofmann Estrich & Belag GmbH & Co. KG, Kall (3. Platz); Land- und Baumaschinenmechatroniker Niclas Kloster, Nettersheim / Stefan Kirwel Landtechnik e.k., Blankenheim (3.); Uhrmacherin Angelika Reipen, Aachen / Lauscher OHG, Aachen (5.); Informationselektroniker (Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik) Timm Robertz, Herzogenrath / Christian Thies, Herzogenrath (5.); Straßenbauer Markus Schildgen, Mechernich / H+P Schilles Tiefbau-GmbH, Mechernich (2.); 3. Platz Die Gute Form im Handwerk für Goldschmiedin Paula Schulze Dieckhoff, Aachen / Peter Wernekenschnieder, Würselen. red Ein Schild in dieser Form wird Handwerker in Belgien künftig ärgern: Dort soll im Frühjahr ein Mautsystem für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen starten. Foto: Fotolia obligatorisch, wenn das zulässige Gesamtgewicht der Zugmaschine über 3,5 Tonnen liegt. Zur Bestimmung des zulässigen Gesamtgewichts ist die zugelassene Fahrzeugkombination, also Fahrzeug mit Anhänger, der Referenzpunkt. Diese Maut wird für die Nutzung von Autobahnen erhoben, ferner gilt sie für einige Landstraßen und Ortsstraßen. Die OBU muss aber immer eingeschaltet werden, wenn man eine belgische Straße benutzt. red

2 SEITE 2 KOMMENTAR MEINUNG & HINTERGRUND Nr. 12 Dezember 2015 Die öffentliche Hand weit weg? Vergaberecht: Handwerk fordert mittelstandsfreundliche Änderungen Der Traum von Bildung Von Elmar Brandt In jenen Tagen gab es auch gute Nachrichten. Zwar beherrschten die Anschläge in Paris und im Anschluss die Diskussionen um bestehende Terrorgefahr im November zurecht die Medien, so dass der OECD- Bildungsbericht nicht automatisch zu einem größer behandelten Thema wurde. Jedoch enthielt dieser Bericht eine frohe Botschaft, die es durchaus noch einmal zu verkünden lohnt: Deutschland hat mit seinem Bildungssystem im internationalen Vergleich aufgeholt. Gut ist das. Es heißt aber nicht, dass wir überall auf einem guten Weg sind siehe Handwerk: Allein im Kammerbezirk Aachen hätten in diesem Jahr über 200 Lehrstellen mehr besetzt werden können, in den Unternehmen fehlen über 800 Fachkräfte. Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist gering, und dennoch liegt es auf der Hand, dass ein Teil der jungen Frauen und Männer, die nicht in Arbeit oder Ausbildung stehen, durchaus Chancen auf eine Stelle hätten. Diese Plätze bleiben frei, denn trotz aller Fortschritte liegt es eben bei den jobsuchenden Menschen auch an der Bildung. Allerdings an der fehlenden. Deutlich benachteiligt Der Traum von guter Bildung für alle ist noch keine Realität, hat OECD- Generalsekretär Angel Gurria gesagt. Dieser Satz gilt auch für Deutschland, denn es ist immer noch so, dass Jugendliche aufgrund ihrer sozialen, geografischen oder kulturellen Herkunft bei den Bildungschancen benachteiligt sind. Das Anforderungsniveau an den Hauptund Realschulen ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Welche Perspektiven haben Schulabgänger dieser Formen denn heute noch in unserem Land? Selbst die Handwerksbetriebe stellen ernüchtert fest, dass Kenntnisse und soziale Kompetenzen vieler Bewerber mit Haupt- und Realschulabschluss nicht mehr ausreichen, sie schlicht nicht ausbildungsfähig sind. Bei allen guten Tendenzen: Diese Entwicklung ist schlecht und gesellschaftlich betrachtet sogar gefährlich. Logische Folge Kein Zugang zu hochwertiger Bildung ist die stärkste Form sozialer Ausgrenzung. So wird verhindert, dass Menschen von wirtschaftlichem Wachstum und sozialem Fortschritt profitieren, hat Gurria noch gesagt. Daraus lässt sich ganz leicht folgern: Wenn wir die Ausbildungsplätze im Handwerk und freien Fachkräftestellen gut besetzen wollen, müssen die Voraussetzungen in den allgemeinbildenden Schulen verbessert werden, und zwar da, wo der Rückstand am größten ist und die Lernvoraussetzungen so schlecht, dass hochwertige Bildung nicht möglich ist. Nicht ausruhen, sondern weiter anstrengen. Das muss das Ziel trotz allen Fortschritts sein. Denn Wachstum und Innovation kommen nicht allen zugute, auch nicht allen Wirtschaftsbereichen einige Branchen im Handwerk leiden schon jetzt unter enormem Personalmangel. Die gestiegene Wirtschaftsleistung, für die viele fleißige Beschäftigte und Unternehmer sowie richtige politische Entscheidungen sorgen, muss viel stärker der Bildungsinfrastruktur zugutekommen, das heißt den Kindergärten, Schulen, Bildungszentren und Hochschulen. Nur so werden junge und bildungswillige Menschen in Deutschland in die Lage versetzt, eine berufliche Beschäftigung zu finden. Das Handwerk könnte davon sehr stark Berlin. Das Vergaberecht soll regeln, dass die öffentliche Hand effizient und wirtschaftlich beschaffen sowie transparent und ohne Benachteiligungen Fachbetriebe beauftragen kann. Für größere Vergaben (im Baugewerbe über 5 Millionen Euro Auftragsvolumen) gibt es europäische Richtlinien. Sie wurden 2014 novelliert. In deutsches Recht umgesetzt werden diese Vorgaben durch eine Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB). Sie soll bis Ende des Jahres von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Mit der Reform soll die Vergabe vereinfacht und mittelstandsgerechter gestaltet werden. Zusätzlich sollen bei öffentlichen Vergaben verstärkt vergabefremde ( strategische ) Zwecke, zum Beispiel Sozial-, Umwelt- und Klimaschutzaspekte, erfüllt werden. Weitere Anpassungen sind innerhalb der Vergabeverordnung (VgV) vorgesehen. In die neue Fassung wird dabei unter anderem die bisher eigenständige VOL/A EG (Lieferungen und Leistungen) integriert. Für Bauaufträge soll die VOB/A EG weiterhin als separates Regelwerk bestehen bleiben. Vorgesehen ist zudem, dass künftig alle Verfahren komplett elektronisch abgewickelt werden müssen. Kritische Änderungen Die Novellierungsentwürfe zum Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung und Vergabeverordnung enthalten einige Regelungen, die auch aus Sicht des Mittelstandes zu Effizienzverbesserungen führen können. Dazu gehören laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Heilung kleinerer formaler Fehler im Vergabeprozess durch die Bieter und die Möglichkeit zur Erbringung von Eigenerklärungen. Allerdings umfassen die Entwürfe auch zahlreiche kritische Rechtsänderungen, die das Vergaberecht wieder komplizierter machen und damit zu wachsenden Barrieren für mittelständische Unternehmen führen können. Hinzu kommen aktuelle Diskussionen zu weiteren Änderungen über den Gesetzentwurf hinaus, die aus Sicht des Handwerks sehr problematisch sind. Handwerk braucht Aufträge und Chancen bei Ausschreibungen. Deshalb müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen bei öffentlichen Vergaben so sein, dass auch kleinere Betriebe gewinnen können. Foto: Fotolia Insbesondere wendet sich das Handwerk gegen Vorschläge zur Einschränkung des Vorrangs der losweisen Vergabe. Diese würden mit vermeintlichen Erfordernissen in Bezug auf Großprojekte und Flüchtlingsunterkünfte begründet. Die erst 2009 reformierte Regelung im Vergaberecht zum Vorrang der Fach- und Teillosvergabe habe sich bewährt. Sie führe nicht zur Benachteiligung größerer Unternehmen, sondern gleiche größenbedingte Nachteile kleinerer Unternehmen aus. Für Vergaben mit spezifischen technischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestand schon bisher die Möglichkeit, in begründeten Fällen von der Losvergabe abzuweichen. Ein inhaltlicher Bezug des Wunsches nach Einschränkung der Losvergabe zur aktuellen Flüchtlingskrise sei nicht ersichtlich, da gerade das mittelständische Handwerk bei der Bereitstellung von Unterbringungsplätzen rasche und flexible Lösungen realisiere. Das Handwerk warnt vor der Streichung des Vorrangs der losweisen Vergabe, da neben der Tendenz zu öffentlich-privaten Projekten der Mittelstand weitere Nachteile bei öffentlichen Aufträgen in Kauf nehmen müsse. Durch die geplanten Vorschriften zur strategischen Vergabe (vergabefremde Aspekte) droht die Komplexität der Vergabeverfahren weiter erhöht zu werden. Das Vergaberecht eigne sich laut ZDH nicht als Instrument zur Umsetzung allgemeinpolitischer Ziele. Das Prinzip des strikten Auftragsbezugs jeder Anforderung müsse gewahrt bleiben. Keinesfalls dürfe die Anwendung vergabefremder Aspekte verpflichtend gemacht werden. Beim Übergang zur verbindlichen elektronischen Abwicklung von Vergaben sollten die nach EU-Recht vorgesehenen Übergangsfristen ausgeschöpft werden. Grundvoraussetzung bleibe zudem eine flächendeckende Versorgung mit hinreichend schnellem Breitband. Die Frage, ob die durchgängig elektronische Vergabe damit auch die elektronische Rechnungsstellung zukünftig auch im Unterschwellenbereich verbindlich gemacht werden soll, bedarf laut Handwerk weiterer intensiver Beratungen unter unbedingtem Einschluss des Mittelstands. Zumindest bisher liegen nach Auffassung des Handwerks die technisch und organisatorisch erforderlichen Gegebenheiten noch nicht vor. Das offizielle Mitteilungsorgan der Handwerkskammer für die Region Aachen Gegründet 1946 von Walter Bachmann Herausgeber: Handwerkskammer Aachen Verleger: VWB Media Service Verlag GmbH, Ritterstraße 21, Aachen, Telefon 0241/ , Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: As sessor Peter Deckers, Hauptge schäftsführer der Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21, Aachen Redaktion: Elmar Brandt, Doris Kinkel-Schlachter, Pres se stelle der Handwerks kammer Aachen, Sandkaulbach 21, Aachen, Tel. 0241/ Anzeigen: VWB Media Service Verlag GmbH, Ansprechpartner: Andreas Vincken, Ritterstraße 21, Aachen, Tel. 0241/ Druck: Grenz-Echo, Marktplatz 8, B-Eupen Postverlagsort Köln Die Zeitung (ISSN ) erscheint einmal monatlich und wird an alle eingetragenen Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Aachen geliefert Jährlicher Bezugspreis 18,84 einschl. Vertriebsgebühren und 7% Mwst.; für Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Aachen ist der Bezugspreis im Beitrag enthalten Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 36 vom Artikel, die mit Namen oder Initialien gekennzeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Heraus gebers dar Für unverlangt eingesandte Bücher und Manuskripte keine Gewähr Die veröffent lichten Beiträge sind urheberrechtlich ge schützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil darf ohne die schrift liche Genehmigung des Ver la ges oder der Hand werkskammer Aachen nach ge druckt oder durch Fotokopien oder auch an de re Ver fah ren repro duziert werden Personenbe zo ge ne Daten im Sin ne des Bundes daten schutz ge setzes werden im Rah men der Ge schäfts tätigkeit des Verlags ge speichert und verarbeitet sowie ge gebenenfalls a u fg r u n d g es e t zl i c h e r A u fb e- wah rungsfristen auch über den Zeit punkt der Vertrags erfüllung hinaus aufbe wahrt. Ja zur Flexi-Rente Handwerk begrüßt Einigung der Koalition Berlin. Rentner sollen künftig länger arbeiten dürfen wenn sie wollen und können. Die sogenannte Flexi- Rente soll es möglich machen. Hierauf hat die Koalition sich geeinigt. Dazu gehört, dass künftig ältere Arbeitnehmer, die nach regulärem Renteneintritt weiterarbeiten wollen, Rentenbeiträge zahlen können, mit denen sie ihre Renten erhöhen. Außerdem sollen Arbeitnehmer, die bereits mit 63 in Teilrente gehen, künftig mehr von ihrem Zuverdienst behalten dürfen. Zusätzlich müssen Arbeitgeber künftig für beschäftigte Rentner keine Arbeitslosenversicherung mehr zahlen. Die Befreiung der Arbeitgeber ist allerdings auf fünf Jahre beschränkt. Unbürokratische Umsetzung Das Handwerk zeigt sich erfreut, dass seine langjährige Forderung nach flexibleren Hinzuverdienstregelungen bei der Teilrente nun umgesetzt werden soll. Dazu der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke: Das Hand- werk begrüßt, dass sich die Koalition nach mehr als einem Jahr Beratungen beim Thema Flexi-Rente geeinigt hat. Bei der konkreten Ausgestaltung bedarf es aber einer unbürokratischen Umsetzung. Nur dann wird daraus ein Erfolg im Mittelstand. Ebenfalls positiv sieht das Handwerk den Wegfall der arbeitgeberseitigen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für erwerbstätige Regelaltersrentner und die Möglichkeit, dass diese ihre Ansprüche mit freiwilligen Beiträgen zur Rentenversicherung durch eine Weiterarbeit noch erhöhen können. Damit werden sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Regelaltersrentner die Anreize zur Beschäftigung erhöht. Dies kann ein Beitrag zur Fachkräftesicherung im Handwerk sein, sagt Schwannecke. Ein Jahr lang hatte die Große Koalition über die Flexi-Rente beraten. Wir wollen nicht die Rente mit 67 aushebeln, und wir wollen auch keine Anreize zur Frührente geben, sagte Karl Schiewerling (CDU). red Weniger Papier fürs Geld Kreditwesen: AG Mittelstand gegen Bürokratie Berlin. Die in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand zusammenarbeitenden Wirtschaftsverbände fordern die Deutsche Bundesbank und die Europäische Zentralbank (EZB) auf, die Vergabe von Mittelstandskrediten nicht durch unnötigen bürokratischen Aufwand zu belasten. Die Anforderungen durch das geplante europäische Kreditregister seien mit bis zu 50 bis 60 Millionen meldepflichtiger Kredite in Deutschland und jeweils mehr als 120 Einzelmerkmalen zu weitgehend. Aus Gründen des Datenschutzes seien die Angaben auf das erforderliche Maß zu beschränken. Die Notenbanken sollten die derzeitige Grenze von 1 Million Euro beibehalten, ab der der Bundesbank bislang Kredite im Rahmen des Millionenkredit-Meldewesens in Deutschland gemeldet werden müssen. Die Bundesbank stehe vor der nationalen Umsetzung des weltweit größten Kreditregisters, des Analytical Credit Dataset (AnaCredit) der EZB. Banken sind danach künftig angehalten, der Bundesbank groß- flächig unter anderem Jahreseinkommen der Kreditnehmer, Wohnort oder Leistungsstörungen weiterzugeben. Die AG Mittelstand befürchtet, dass das Vorhaben der EZB die Kreditvergabe der Banken insgesamt verteuern könnte. Wegen der hohen Bedeutung für Wirtschaft und Privatpersonen hält die AG Mittelstand eine öffentliche Konsultation für dringend geboten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand zu verbessern bedeutet zugleich, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit insgesamt zu stärken. In diesem Sinne kooperieren die zehn Verbände aus produzierendem und dienstleistendem Gewerbe, aus Handwerk, Handel, Gastgewerbe, Kreditwirtschaft und Freien Berufen in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand. Zu ihren Mitgliedern gehört auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks. Mittelstandspolitik, wie sie von der AG Mittelstand eingefordert wird, versteht sich dabei nicht als Gegenveranstaltung zu den Interessen großer Unternehmen.

3 BRANCHEN-NACHRICHTEN Nr. 12 Dezember 2015 SEITE 3 Geld für die Zukunft Bauwirtschaftstag: Schneider fordert Investitionen B e r l i n. Die Deutsche Bauwirtschaft Motor für Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa mit diesem Titel war der 4. Deutsche Bauwirtschaftstag überschrieben. Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, forderte Investitionen, denn ohne sie gebe es kein Wachstum, keine Beschäftigung und damit auch keinen Wohlstand. Schneider sagte, dass zukünftig rund neue Wohnungen jährlich gebaut werden müssten, um den Bedarf zu decken. Die Mietpreisbremse baut keine Wohnungen. Wer die Wohnungsmärkte entlasten will, muss Wohnungen bauen, sagte er und sprach sich zudem für kürzere Genehmigungszeiten für neue Wohnbauten aus. Geld müsse auch in die energetische Gebäudesanierung und in den barrierearmen Umbau von Wohnungen gesteckt werden. Straßen ausbauen Ein weiteres Thema war der Straßenbau. Hier forderte Schneider höhere Investitionen vom Staat. Mit den 50 Milliarden Euro, die jährlich aufgrund des Straßenverkehrs in den Bundeshaushalt fließen, seien eigentlich genügend Mittel vorhanden, um die Infrastruktur mit Haushaltsmitteln plus Nutzerfinanzierung gut zu erhalten und auszubauen, ob mit oder ohne Autobahngesellschaft. Öffentlich-private Partnerschaften im Straßenbau lehnt die Bauwirtschaft ab. Sie seien intransparent, teuer und führten am Ende zu einer schleichenden Privatisierung unseres Autobahnnetzes. Neben niedrigen Investitionen sind es vor allem die Rahmenbedingungen, die die rund mittelständischen inhabergeführten Unternehmen der deutschen Bauwirtschaft an einer guten Entwicklung hindern. Schneider nannte beispielhaft die Dokumentationspflichten zum gesetzlichen Mindestlohn und beklagte, dass die Finanzkontrolle Schwarzarbeit die wirklich schwerwiegenden Vergehen im Bereich illegale Beschäftigung Großer Bedarf: Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft geht davon aus, dass zukünftig neue Wohnungen jährlich gebaut werden müssen. Investitionen seien dringend erforderlich. Foto: und Scheinselbstständigkeit nicht mehr ausreichend kontrollieren könne, da sie mit der Überwachung des gesetzlichen Mindestlohns beschäftigt sei. Schneider forderte außerdem eine schnelle Lösung für sogenannte Ein- und Ausbaukosten. Die Neu- regelung in diesem Bereich müsse vom Bauvertragsrecht abgetrennt und, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, kurzfristig verabschiedet werden. Es ist nicht fair, wenn Bauunternehmen für Produkte haften, die sie verbauen, die Hersteller aber außen vor sind, so Schneider. Die deutsche Bauwirtschaft ist der Motor der Volkswirtschaft. Sie trägt 4 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei, erklärte Schneider. Ob Wohnungen, Klimaschutz, Demografie, Infrastruktur oder Integration die Bauwirtschaft schaffe Lösungen für diese Zukunftsaufgaben. red Hallenkonstruktionen mit Holzleimbinder F-30 B Typen o. angepasst mit Dacheindeckung + Rinnenanlage, prüffähiger Statik, mit + ohne Montage. Absolut preiswert! Reithallentypen 20 / 40 m + 20 / 60 m besonders preiswert! *1000-fach bewährt, montagefreundlich, feuerhemmend F-30 B Sparkassen-Finanzgruppe Timmermann GmbH Hallenbau & Holzleimbau Kamen Tel Fax Typ Lombard Zertifiziert nach DIN ISO 9001 : 2008 Ob Wochenmarkt oder Weltmarkt: Für jedes Unternehmen die passende Lösung. Der Finanzierungspartner Nr. 1 des Mittelstands. Regional verankert. International vernetzt. Unsere Kunden profitieren von kompetenter Beratung: vom Anlagemanagement über die Existenzgründung bis hin zur Nachfolgeregelung. Darüber hinaus bieten wir Ihnen gemeinsam mit der Deutschen Leasing, dem Asset-Finance-Partner der Sparkassen, professionelle Lösungen für jedes Ihrer Investitionsvorhaben, auch international. Mehr Infos bei Ihrem Firmenkundenberater oder auf Zehn Maschinen, drei Arbeitshallen, fünf Büros... ein Gefahrenmeldesystem. Wir geben Antworten. Einbruch-/Brandmeldung, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Störungsübertragung. Modernste Elektronik, sicheres Arbeiten, solide Qualität.Wir schützen die Dinge, die Ihre Zuverlässigkeit garantieren. Industrie, Handel, Banken Handwerk, Dienstleistung. Die Sicherheitsansprüche sind unterschiedlich / Planung Montage Aachen Service Hergelsbendenstr / Wir projektieren maßgeschneiderte Sicherheitssysteme. beraten sie mit Kompetenz, diskutieren Ihre Wünsche und Vorstellungen diskret. //w // /www.s Technik T Te chnik Boukes

4 SEITE 4 Neuer Vorstand bei der LGH Düsseldorf. Einstimmig wurde der neue Vorstand bei der Jahresmitgliederversammlung der Landes- Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) gewählt. Zum Nachfolger von Hans Rath wurde Hans-Joachim Hering, Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW (LFH), als Vorstandsvorsitzender gewählt. Als Stellvertreter wird ihm Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, zur Seite stehen. Für die Fachverbandseite wurden im Amt weiterhin Lutz Pollmann, Hauptgeschäftsführer der Baugewerblichen Verbände, sowie Neumitglied Stephan Lohmann, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Metall, bestätigt. Als Mitglieder des Vorstands für die Kammerseite wurden der Präsident der Handwerkskammer Münster, Hans Hund, sowie der Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Karl-Heinz Reidenbach, erstmals in den Vorstand berufen. Dirk Schnittger, Direktor der Signal Iduna, wird der LGH auch in dieser Amtsperiode als Vorstandsmitglied zur Verfügung stehen. Die LGH ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Handwerkskammern und Fachverbände in Nordrhein-Westfalen. Premiere begeistert NACHRICHTEN HINTERGRUND Nr. 12 Dezember 2015 Den Europaabgeordneten über die Schulter geschaut Aachener Obermeister der Kreishandwerkerschaft auf Einladung von Sabine Verheyen zu Besuch in Brüssel Aachen/Brüssel. Auf Einladung von Sabine Verheyen, Mitglied des Europäischen Parlaments, besuchten einige Innungs-Obermeister der Kreishandwerkerschaft Aachen und ihre Ehefrauen jüngst das EU- Parlament in Brüssel. Kreishandwerksmeister Herbert May freute sich über die rege Teilnahme. Nach einem ersten Einblick in die Arbeit des Parlaments, den die Aachener Besucher auf der Bühne des Plenarsaals erhalten hatten, ging es in das Parlamentarium. Im späteren Gespräch mit der Europaabgeordneten Sabine Verheyen (CDU) sowie dem Vorsitzenden des SME Circle (Mittelstandskreis der EVP- Fraktion im Euopäischen Parlament), Dr. Markus Pieper, ging es unter anderem um den Meisterbrief sowie Berufszugangsqualifikationen. Die EU prüft, für welche Berufe es solche Zugangsvoraussetzungen gibt und wie diese gegebenenfalls vergleichbar sind oft mit dem Ziel einer Deregulierung, also Abschaffung. In der neuen Binnenmarktstrategie werden die freien Berufe zum Beispiel Architekten und Anwälte überprüft. Aufatmen kann das Handwerk sicher nicht, dass auch wieder über die Meisterprüfung als Zugangsvoraussetzung weiter diskutiert Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW mit 450 Gästen Auf Einladung von Sabine Verheyen (2.v.l.) waren einige Innungsobermeister der Kreishandwerkerschaft Aachen und ihre Frauen zu Besuch in Brüssel. Foto: Kreishandwerkerschaft Aachen wird, erklärte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Ludwig Voss. Für verschiedene Berufe zum Beispiel den Elektrotechniker und den Augenoptiker fanden die mündlichen Evaluierungen bereits im November 2014 statt und die finalen Berichte im September dieses Jahres. Dazu hat die EU-Kommission jetzt auch ihre Binnenmarktstrategie vorgestellt. Ein Maßnahmenkatalog soll dazu beitragen, den grenzüberschreitenden Handel zu erleichtern und Hindernisse im Dienstleistungssektor abzubauen. Die Kommission kündigte an, bei der Umsetzung ihrer Strategie die spezifischen Belange kleinerer Jugend für Arbeitsschutz Clevere und wirtschaftliche Lösungen werden prämiert und mittlerer Unternehmen (KMU) ausdrücklich zu berücksichtigen. Nach interessanten Einblicken und Gesprächen unternahm die Aachener Gruppe eine Stadtrundfahrt mit Führung durch die Altstadt und ließ den Tag in Brüssel beim Abendessen mit belgischen Spezialitäten gemütlich ausklingen. red Einsatz für andere wird belohnt Raesfeld. Garrelt Duin ist Handwerksminister von Nordrhein- Westfalen. Vor rund 450 Gästen auf Schloss Raesfeld hat er versprochen, den Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW im nächsten Jahr zu wiederholen. Das große Interesse zeigt uns, dass es höchste Zeit wurde, das ehrenamtliche Engagement im Handwerk in einem besonderen Rahmen zu würdigen. In diesem Jahr fand die vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) organisierte Veranstaltung also zum ersten Mal statt. Sie hatte das Ziel, die Einsatzbereitschaft der Handwerker in Nordrhein-Westfalen über die tägliche Arbeit hinaus in den Mittelpunkt zu stellen. In einer Talkrunde sprach WDR-Moderatorin Michaela Padberg mit Gesprächspartnern aus dem Handwerk über deren gesellschaftliches Engagement und die Gründe, warum sie sich in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen. Anke Hansen bietet zum Beispiel kostenlose Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Sie berichtete: Das Leuchten in den Augen der Frauen am Ende des Seminars gibt mir sehr viel zurück. Ähnlich äußerten sich auch die anderen Talkgäste, die sich unter anderem für jugendliche Strafgefangene oder für Menschen in Afrika stark machen. Minister Duin beteiligte sich auch an der Gesprächsrunde. Er und das Publikum zeigten sich von den Erzählungen beeindruckt und zollten Respekt für die erbrachten Leistungen. Zum Abschluss der Veranstaltung, die vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk gefördert wurde, teilten sich die Gäste bei einem kleinen Imbiss über die Veranstaltung aus und knüpften dabei wertvolle Kontakte. Aus Anlass des 1. Treffpunkts Ehrenamt Handwerk NRW hat der Präsident des WHKT, Willy Hesse, den Ehrenvizepräsidenten der Handwerkskammer zu Köln, Fred Balsam, mit der Goldenen Ehrennadel des Westdeutschen Handwerkskammertages ausgezeichnet. red Wiesbaden. Der Wettbewerb um den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis (JAZ) geht in die nächste Runde. Auszubildende mit kreativen und innovativen Ideen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz können ihre Projekte ab sofort einreichen. Teilnahmeschluss ist am 30. Juni Alle Gewinner werden zur Messe Arbeitsschutz aktuell nach Hamburg eingeladen, wo sie während der Eröffnungsveranstaltung am 11. Oktober 2016 ihre Auszeichnungen erhalten. Für die ersten drei Platzierungen winken Preisgelder in Höhe von insgesamt Euro. Der JAZ wird bereits zum siebten Mal ausgeschrieben. Veranstalter ist die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) ein Zusammenschluss aus dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI), dem Verein Deutscher Revisions-Ingenieure (VDRI) und dem Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter (VDGAB). Mit dem JAZ zeichnen wir Jugendliche aus, die sich Gedanken zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit machen. Gefragt sind clevere und zugleich effektive und wirtschaftliche Lösungen, die sich auch in anderen Betrieben umsetzen lassen, sagt Christoph Preuße, FASI-Präsident. Teilnehmen können einzelne Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre in Berufsschulen und Betrieben, aber auch Gruppen. Das Teilnahmeformular, weitere Informationen und die Gewinnerbeiträge der Vorjahre sind zu finden im Internet: Berlin. Der Verein Unternehmen für die Region und die Bertelsmann Stiftung rufen zum fünften Mal zum Wettbewerb Mein gutes Beispiel auf. Gesellschaftlich engagierte mittelständische und familiengeführte Unternehmen können sich bis zum 15. Januar 2016 online um die Auszeichnung bewerben. Zusätzlich wird in diesem Jahr der Sonderpreis Engagement für Flüchtlinge verliehen. Unternehmen engagieren sich auf vielfältige Weise, gestalten die Gesellschaft, in der sie leben und agieren, und fördern so die Zukunftsfähigkeit ihrer Region. Auch das Handwerk steht zu seiner humanitären Verantwortung und handelt danach. ZDH- Präsident Hans Peter Wollseifer: Zahllose Betriebe des Handwerks bieten Praktika, Qualifizierungen bis hin zu betrieblichen Ausbildungen für Flüchtlinge an. Ich freue mich, dass dieses bemerkenswerte gesellschaftliche Engagement im Wettbewerb Mein gutes Beispiel 2016 besonders gewürdigt wird. Große Sonderaktion Kehrmaschine Alto Floortec 350 Arbeitsbreite 70 cm, Kehrgutbehälter 60 Liter, Komplett inkl. Batterie & Ladegerät VERKAUF MIETPARK SERVICE NILFISK-ALTO-VERTRAGSPARTNER T. GÜNTHER Wiesenstraße Baesweiler-Loverich Telefon: / Telefax: /

5 NACHRICHTEN HINTERGRUND Nr. 12 Dezember 2015 SEITE 5 Im Land des Handwerks Aachen. Digitalisierung ist das Schwerpunktthema der Internationalen Handwerksmesse Vom 24. Februar bis zum 1. März stellt die Leitmesse des Handwerks in München die damit verbundenen neuen Möglichkeiten und Perspektiven in den Mittelpunkt, für das Handwerk, aber auch für seine Kunden und Partner. Bei uns steht digital nicht drauf. Bei uns steckt es drin. Handwerk 4.0 auf der IHM So lautet das Messemotto. Von Planung und Design über die Beratung der Kunden bis zur Fertigung in der Werkstatt im Handwerk hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbh, und es ist das Handwerk, das die Digitalisierung bei den Kunden umsetzt. Verschiedene Plattformen greifen das Thema Digitalisierung auf, so dass sich das Motto wie ein roter Faden durch das gesamte Messeangebot und das handwerkspolitische Rahmenprogramm zieht: auf einer eigenen Sonderschau zur Digitalisierung und dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, auf den Sonderschauen Exempla und Innovation gewinnt!, bei der YoungGeneration für den Handwerksnachwuchs und im Land des Handwerks, das Vorzeigebetriebe aus ganz Deutschland auf einer Fläche vereint. Ab sofort können sich Betriebe für einen Platz im Land des Handwerks auf der Internationalen Handwerksmesse 2016 bewerben. Rosenberger auf imm cologne Köln. Die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg präsentiert sich auf der imm cologne. Vom 18. bis 24. Januar zeigt das Bildungszentrum der Handwerkskammer Aachen bei der Internationalen Einrichtungsmesse in Köln (Halle 4.2, Stand D-082) Projektergebnisse sowie Studienarbeiten und gibt einen Überblick über Studieninhalte und -ziele. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizeweltmeister Lukas Prell aus Aldenhoven mit dem Wettbewerbsstück im Maßstab 1:10. Foto: worldskills germany/jörg Wehrmann Schmitz bleibt an der Spitze Fachunternehmen wollen Flüchtlingsunterkünfte bauen Handwerk mit Köpfchen BVRS-Video zur Ausbildung Bonn. Der Bundesverband Rolladen und Sonnenschutz (BVRS) hat ein neues Video veröffentlicht. Der kurze Film stellt den Ausbildungsberuf des Rolladen- und Sonnenschutzmechatronikers vor und zeigt, was in der Lehre vermittelt wird und wie angehende Gesellen Rechenregeln internen Rundfrage Interesse daran gezeigt haben, als Anbieter für Holzgebäude für Flüchtlinge in eine Datenbank des Landes aufgenommen zu werden. Sie wiesen andererseits darauf hin, dass die Kommunen als Auftraggeber insbesondere wegen der Eilbedürftigkeit des Baus von Unterkünften viel Wert auf Komplettpakete legten, inklusive Planungsleistungen und den Bauleistungen aus einer Hand. Typenhäuser oder die Modulbauweise könnten zudem Genehmigungs- und Baufristen verkürzen. Positiv wurde von den Zimmerern und Holzbauern zur Kenntnis genommen, dass der Regierungsentwurf für eine neue Landesbauordnung die Möglichkeit vorsieht, Holzhäuser mit bis zu sechs Geschossen zu errichten. Endlich sind unsere seit vielen Jahren vorgebrachten Forderungen aufgegriffen worden. in ihrem Job anwenden. Die Auszubildenden lernen den Umgang mit modernen Steuerungstechniken wie BUS oder Funk und erarbeiten Lösungen für individuelle Bedürfnisse. Prell trifft Merkel Stuckateur-Vizeweltmeister bei der Kanzlerin Düsseldorf. Johannes Schmitz bleibt Vorsitzender des Zimmererund Holzbau-Verbands Nordrhein. Seine Kollegen bestätigten den 51- jährigen Zimmermeister aus Kaarst bei ihrer Mitgliederversammlung in dem Amt, das er seit 2012 innehat. Auch auf den übrigen Vorstandsposten blieb fast alles beim Alten: Kai Köhler aus Wermelskirchen ist weiterhin der Stellvertreter von Johannes Schmitz und Heinz-Josef Hoja Schatzmeister des Verbands. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind Bernd Küppers aus Heinsberg, Sascha Nitsche aus Köln, der an Stelle des nicht mehr kandidierenden Kerpeners Georg Irnich antrat, Karl- Heinz Starmanns aus Aachen und Werner Zultner aus Hückeswagen. Schmitz und Hauptgeschäftsführer Lutz Pollmann zeigten sich erfreut darüber, wie viele Zimmerer und Holzbauer bei einer verbands- Berlin. Große Ehre für einen jungen Handwerker aus dem Aachener Kammerbezirk. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin das worldskills-germany-team empfangen, das in diesem Jahr bei den Berufsweltmeisterschaften im brasilianischen Sao Paulo um Medaillen gekämpft hat. Voll des Lobes Mehr als 50 Teilnehmer, ihre Experten und Trainer wurden nach einer Führung durch das Kanzleramt von der Regierungschefin begrüßt. Sie haben sich im Wettbewerb mit Auszubildenden und jungen Fachkräften wacker geschlagen, und zwar mit solchen, die zu den weltbesten gehören, lobte Merkel die WM-Teilnehmer. Stuckateur-Vizeweltmeister Lukas Prell aus Aldenhoven hatte extra für diesen Termin sein Wettbewerbsstück als Modell im Maßstab 1:10 nachgebaut. Er zeigte es der Kanzlerin sie interessierte sich sehr, stellte Fragen dazu und ließ es sich nicht nehmen, das Werk persönlich zu signieren. red Die Landesbesten im BGZ Für Straßenbauer Markus Schildgen aus Mechernich ist es dieses Jahr richtig gut gelaufen. Erster Kammersieger, erster Landessieger, zweiter Bundessieger. Im Leistungswettbewerb des Handwerks hat er auf allen Ebenen hervorragende Leistungen gezeigt. Beim NRW-Entscheid nutzte er den Heimvorteil. Denn das Bildungszentrum BGZ Simmerath der Handwerkskammer Aachen, das den Wettbewerb auf Landesebene erfolgreich organisierte, kennt er ja von der Überbetrieblichen Unterweisung während seiner Ausbildung. Die Bedingungen dort für die Ausbildung im Straßenbauerhandwerk sind sehr gut, und deshalb trafen sich die Besten aus Nordrhein- Westfalen jetzt schon zum wiederholten Male in Simmerath, um ihre Landessieger zu ermitteln. Ob nächstes Jahr wieder ein Vertreter aus dem Aachener Kammerbezirk gewinnt? Foto: Gabriele Meißner

6 SEITE 6 THEMA: ENERGIE Nr. 12 Dezember 2015 Neue Aufgaben für Gebäudeenergieberater Handwerkskammer Aachen bildet seit vielen Jahren aus - staatlich anerkannter Abschluss - nächster Kurs im Januar Aachen/Berlin. Der weltweit steigende Energiebedarf und der daraus resultierende Klimawandel haben dazu geführt, dass die Anforderungen an die Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien ständig zunehmen. In Deutschland stammen etwa ein Viertel des Energieverbrauchs und der damit verbundenen CO 2 -Emissionen aus dem Bereich der privaten Haushalte. Der größte Anteil resultiert dabei aus der Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser. Werden am häufigsten angesprochen, wenn es um die Sanierung von Gebäuden geht: Handwerker. Die Handwerkskammer bildet seit Jahren Gebäudeenergieberater HWK aus. Foto: Fotolia Gebäudeenergieberater müssen in der Lage sein, den energetischen Ist-Zustand der Gebäude zu ermitteln und unterschiedliche Varianten für Energieeinsparmaßnahmen mit den entsprechenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchzuführen. Sie können Kunden beraten und einen Modernisierungsplan erarbeiten. Anzeige Da über die Gebäudehülle (Außenwände, Dach, Fenster) 70 Prozent der Verluste entstehen und über die Heizung weitere 30 Prozent, muss sich der Gebäudeenergieberater mit diesen beiden Themen intensiv beschäftigen. Der Energieverbrauch lässt sich in der Regel deutlich reduzieren. Das bedeutet nicht nur, dass die laufenden Heizkosten erheblich sinken, sondern auch der Wohnkomfort steigt mit einem guten Raumklima, sowohl im Winter als auch im Sommer. Aktuell hat das Bundeskabinett am 18. November als Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) die Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) verabschiedet. Die Strategie soll den Weg hin zu einem nahezu klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2050 aufzeigen. Ein zentrales Element der Strategie sollen die sogenannten gebäudeindividuellen Sanierungsfahrpläne sein. Mit diesen soll den Hauseigentümern aufgezeigt werden, wie sie ihr Gebäude adäquat energetisch sanieren können. Von grundlegender Bedeutung für den Erfolg dieser Fahrpläne ist, dass die qualifizierten Gebäudeenergieberater des Handwerks diese erstellen dürfen. Schließlich werden die Handwerker am häufigsten angesprochen, wenn es um die Sanierung von Gebäuden geht. Sie sind die idealen Multiplikatoren für einen ganzheitlichen Sanierungsansatz. Was darüber hinaus wichtig ist, erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): Neben den gebäudeindividuellen Sanierungsfahrplänen ist es wichtig, die bestehenden Regelungen wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärme Gesetz (EEWärmeG) endlich zu vereinfachen. Dafür sollten beide Regelungswerke miteinander abgeglichen und zusammengeführt werden. Am Ende des Prozesses muss ein möglichst schlankes Regelungswerk stehen. Erst damit werden die anspruchsvollen Regelungen in der Praxis leichter umsetzbar und die Ziele zur Energieeinsparung von 80 Prozent bis zum Jahr 2050 erreichbar." Neuer Kurs: 12. Januar Die Handwerkskammer Aachen bildet seit vielen Jahren Gebäudeenergieberater HWK aus. Die staatlich anerkannte Abschlussprüfung findet im Rahmen des Lehrgangs ebenfalls vor der Handwerkskammer Aachen statt. Der nächste Kurs startet am 12. Januar 2016 in der BGE Aachen, einem Bildungszentrum der Handwerkskammer, Tempelhoferstraße 15 (jeweils dienstags und donnerstags von 18 bis 21 Uhr). Anmeldungen nimmt die Weiterbildungsberatung in der BGE Aachen (Frau Hüllenkremer, ) an. Die Schwerpunkte der Ausbildung: Bauwerk und Baukonstruktion: Baustoffkunde Baukonstruktion Schadstoffe in Gebäuden und Abfallentsorgung. Bauphysik: Wärmeschutz Feuchteschutz Schallschutz Brandschutz. Energieeinsparverordnung (EnEV): Anforderungen und Nachweise Luftdichtheit, Wärmebrücken. Technische Anlagen: Energie- und Umwelttechnik Anlagentechnik: Heizung, Raumluft, Beleuchtung. Modernisierungsplanung: 1. Bestandsaufnahme und Dokumentation des Modernisierungsobjekts. 2. Berechnungen zur bauphysikalischen und energetischen Beurteilung des Bestandes. 3. Entwicklung, Berechnung und Darstellung eines Konzepts zur Verbesserung der Energiebilanz des Gebäudes. 4. Kosten-/Nutzenrechnung der Maßnahme zur Verbesserung der Energiebilanz des Bauwerks. 5. Baurechtliche Bewertung der Modernisierungsmaßnahme. Energie sparen im Betrieb wird erleichtert Neue Fördermöglichkeiten für Neubau und Sanierung von der KfW Neues bei der Meisterprüfung Für das Schornsteinfeger-Handwerk Düsseldorf. Nichtwohngebäude machen nur etwa ein Zehntel des Gebäudebestands in Deutschland aus. Trotzdem sind sie für mehr als ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Gebäuden verantwortlich. Das liegt daran, dass beispielsweise in Büros, Gewerbebetrieben, Schulen oder Krankenhäusern ein besonders hoher Bedarf an Wärmeerzeugung, Lüftung und Klimatisierung besteht. Umgekehrt ergeben sich gerade in diesen Gebäuden meist äußerst ergiebige Einsparpotenziale durch eine Verbesserung der Energieeffizienz. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat deshalb im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz seine Förderangebote auf gewerblich genutzte Nichtwohngebäude ausgedehnt. Die Programme werden seit Juli von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) betreut und unterstützen sowohl Neubauals auch Sanierungsmaßnahmen durch zinsgünstige Förderkredite sowie hohe Tilgungszuschüsse. Die Kredite können unabhängig von der Größe des Unternehmens über die jeweilige Hausbank im KfW-Energieeffizienzprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren beantragt werden. Bedeutender Beitrag Förderfähig sind Neuerrichtungen oder energetische Sanierungen auf dem Niveau der KfW-Effizienzhausstandards, aber auch Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der technischen Ausrüstung. Dazu zählen neben der Erneuerung ineffizienter Wärmeerzeuger oder der Einbeziehung der Kraft-Wärme- Kopplung zum Beispiel raumluft- und klimatechnische Anlagen zur Wärme- rückgewinnung und Abwärmenutzung. Gerade in einem abgestimmten gebäudetechnischen Gesamtsystem können diese Verfahren einen bedeutenden Beitrag zum Erreichen der Effizienzkriterien leisten. Bei der Planung von Neubauten und Sanierungen sollten Konzepte zur Rückgewinnung von Energie deshalb immer eine Rolle spielen. Wir wollen bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen, so Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie: Hierzu brauchen wir weitere Effizienzfortschritte im Gebäudebereich, und zwar nicht nur bei den Wohngebäuden, sondern auch bei den gewerblichen Gebäuden und kommunalen Einrichtungen. red Berlin. Das Schornsteinfeger- Handwerk erhält ab 2016 eine neue Meisterprüfungsverordnung. Die neue Verordnung legt einen Schwerpunkt auf mehr Kompetenz im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz. Dazu passt sie die Meisterprüfung an die gestiegenen technischen Standards, insbesondere bei Feuerungs-, Lüftungs-, Brandund Umweltschutzanlagen, sowie an die neuen gesetzlichen Auflagen für Sicherheit und Umweltschutz an. Jährlich erwerben rund 190 Prüflinge mit der erfolgreich abgelegten Meisterprüfung den Großen Befähigungsnachweis in diesem komplexen Handwerk. Im Fokus der Schornsteinfegertätigkeiten stehen Messungen und Analysen für die Betriebs- und Brandsicherheit, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der Raumluftqualität und des Umweltund Klimaschutzes. Ebenso gehören zur Meistertätigkeit die Planungen für die Durchführung von energieeffizienten Optimierungsmaßnahmen an und in Gebäuden. Bei dem Schornsteinfeger- Handwerk handelt es sich um ein zulassungspflichtiges Handwerk. Dies bedeutet, dass die bestandene Meisterprüfung Voraussetzung für die selbstständige Berufsausübung ist. Derzeit gibt es bundesweit rund selbstständige Schornsteinfegerbetriebe mit etwa Auszubildenden. Die neue Meisterprüfungsverordnung vom 11. November tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und ersetzt die Fassung vom 25. Juni Der Text der neuen Meisterprüfungsverordnung kann über die Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abgerufen werden.

7 INTEGRATIONSBETRIEB HANDWERK H INTEGRATIONSBETRIEB. HANDWERK. Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks:

8 ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG DIE GESUNDHEITSSEITE DER Gesundheit ist unbezahlbar. Bei welcher Krankenkasse kann ich sie mir trotzdem leisten? Betriebliches Gesundheitsmanagement mit der IKK classic Stautenhof übernimmt Verantwortung Sichern Sie sich mit dem IKK Gesundheitskonto und IKK Bonus bis zu 600 apple. Jetzt wechseln! CSR Mehrwert lautet der Begriff für das, was seit 2012 im Rhein-Kreis Neuss (NRW) und Umgebung geschieht. CSR steht für Corporate Social Responsibility und bedeutet, dass ein Unternehmen für seine Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Umwelt und die Mitarbeiter Verantwortung übernimmt. Mit dabei im Projekt: der Stautenhof in Willich-Anrath. Aktuelles für Betriebsinhaber und Versicherte Tipps und Tricks Statistisches Bundesamt hat Kosten für stationäre Krankenhausbehandlung ermittelt Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen im Jahr 2014 rund 81,2 Milliarden Euro 4,1 Prozent mehr als im Jahr 2013 (78,0 Milliarden Euro). Umgerechnet auf rund 19,1 Millionen Patientinnen und Patienten, die 2014 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die Krankenhauskosten je Fall im Jahr 2014 bei durchschnittlich Euro und damit um 2,1 Prozent höher als im Jahr zuvor (4.152 Euro). Mehr Infos unter Reiter Gesundheit/Krankenhäuser. Im November noch gegen Grippe impfen lassen In der Grippe-Saison 2014/2015 wurden dem Robert Koch-Institut zufolge insgesamt Grippefälle gemeldet. Die beste Zeit für eine Grippeimpfung sind die Monate Oktober und November. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt folgendem Personenkreis, sich impfen zu lassen: Menschen über 60 Jahre, Schwangere und Personen mit einer chronischen Grunderkrankung, weil diese ein höheres Risiko für schwere Verläufe einer Grippe haben. Wer mit Grippeerkrankten in Kontakt kommen könnte, hat natürlich ein höheres Ansteckungsrisiko. Deshalb ist die Impfung laut STIKO besonders für medizinisches Personal wichtig. Neben der eigenen Gesundheit werden so auch Personen, die nicht geimpft werden können, vor einer Infektion geschützt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Impfung für alle Risikogruppen. Manche Kassen, darunter auch die IKK classic, bezahlen die Impfung für alle Versicherten. Krankenstandsanalyse Der Krankenstand der Versicherten der IKK classic lag im Jahr 2014 bei 4,8 Prozent. Das geht aus der aktuellen Analyse der IKK classic hervor. Grundlage bildeten die Arbeitsunfähigkeitsdaten von über 1,6 Mio berufstätigen Versicherten im Zeitraum Januar bis Dezember Nach wie vor waren Muskel- und Skeletterkrankungen die Verursacher der meisten Krankheitstage 27,1 Prozent aller Fehltage gingen auf ihr Konto. Verletzungen verursachten 14,6 Prozent der Fehltage und die Erkrankungen des Atmungssystems das sind erkältungsbedingte Infektionen, Bronchitis oder Grippe schlugen mit 12,7 Prozent zu Buche. Nach dem strengen Winter in 2013 war hier ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Die psychischen Erkrankungen legten auch 2014 weiter zu 10,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen darauf zurück. Mehr Infos unter: Bedeutung von E-Nummern Fast jedes Fertiglebensmittel enthält heute Zusatzstoffe. Die sogenannten E-Nummern verwendet die Lebensmittelindustrie, um ihre Produkte besser aussehen zu lassen, Qualitätsmängel zu überdecken oder die Produktion billiger zu machen. Ein Ratgeber der Verbraucherzentrale Hamburg erläutert und bewertet 323 der europaweit zugelassenen Stoffe und gibt Antworten auf diese Fragen: Welche Aromen sind künstlich und welche wirklich aus Früchten? Bei welchen E-Nummern kommt die umstrittene Gentechnologie zum Einsatz? Welche Stoffe sollten Vegetarier und Veganer meiden? Welche E-Nummern können zu Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern führen? Mehr Infos unter: Tabakatlas Deutschland 2015 neue Daten, neue Fakt hhniunrw. omega klockor dameren Jährlich sterben Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens, das sind 13,5 Prozent aller Todesfälle. Im Norden Deutschlands sterben mehr Menschen an den Folgen als im Süden. Diese regionalen Unterschiede spiegeln das unterschiedliche Rauchverhalten in den Bundesländern wider. In allen Bundesländern sterben mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen einen rauchbedingten Tod. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit dem Tabakatlas Deutschland 2015 zum zweiten Mal nach 2009 eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen vor. Für weitere Infos einfach Tabakatlas in die Suche unter eingeben. Die IKK classic unterstützt ihre Versicherten dabei, Nichtraucher zu werden. Dabei hilft ein Gesundheitskurs in der Nähe. Mehr unter: Als es dort um die Gesundheit der Mitarbeiter ging, holte Nachhaltigkeitsberaterin Elke Vohrmann, Inhaberin der Düsseldorfer Unternehmensberatung Vohrmann CSR-Consulting, die IKK classic mit ins Boot. Und dafür gibt es gute Gründe, weiß IKK-Gesundheitsmanagerin Mechtild Janssen. Auf dem Hof arbeiten neben der landwirtschaftlichen Erzeugung drei Handwerksbranchen Hand in Hand Fleischerei, Bäckerei und Küche-Bistro und die IKK classic ist Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in kleinen und mittelständischen Handwerksunternehmen. Besondere Philosophie Das Besondere an unseren Handwerksbetrieben ist, dass wir die Produkte in einem geschlossenen Kreislauf herstellen, sagt Christoph Leiders, Geschäftsführer des Stautenhofs. In der Fleischerei beispielsweise erfolgt vom Futteranbau über die Aufzucht und Schlachtung sowie die Verarbeitung der Tiere bis hin zum Verkauf der fertigen Produkte alles unter einem Dach. Der gesamte Betrieb ist in den letzten Jahren beachtlich gewachsen auch die Anzahl der Mitarbeiter. Die Herausforderung war, die Mitarbeiter mitzunehmen, Strukturen und Abläufe anzupassen und ein gutes Miteinander zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir Schritt halten bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und Betriebsräume, so Christoph Leiders weiter. Zukunft im Blick IKK classic: Geschäftsbericht 2014 Kraut- und Rübenzeit Besonders in diesen Tagen hilft eine ausgewogene Ernährung, um gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Heimisches Wintergemüse ist dafür bestens geeignet. Ob Rot-, Weiß-, Grün- oder Blumenkohl alle Kohlsorten sind gesund. Sie sind kalorienarm, machen satt und liefern jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Besonders ins Gewicht fallen die Gehalte an Magnesium, Kalium und Calcium und die Vitamine C, Folsäure und verschiedene B- Vitamine. Der Clou dabei: In der Regel ist Vitamin C sehr empfindlich gegen Hitze. Anders bei Kohl: Er enthält Ascorbigen. Beim Kochen wird das Ascorbigen gespalten und damit das Vitamin C freigesetzt. Kohl hat also gekocht mehr Vitamin C als roh. Aber auch hier gilt: nicht zu lange kochen, da dann das Vitamin zerstört wird. Aus Kohl lassen sich schmackhafte Suppen und Eintöpfe genauso wie klassische Krautrouladen oder leckere Beilagen zubereiten. Wer empfindlich auf Kohl reagiert, verwendet bei der Zubereitung am besten Kümmel. Auch die Zerkleinerungs- Foto: IKK classic Foto: IKK classic Analyse der Arbeitssituation: v.l.n.r. Saskia Heiss, Jana Leiders, Mechtild Janßen, Till Wilcke Situationsanalyse der erste Schritt Um herauszufinden, wie es um die Gesundheit der Mitarbeiter stand, analysierte Mechtild Janßen die Arbeitssituation in gemischten Gruppen und über alle Ebenen hinweg. Dabei ist auch herausgekommen, dass wir in unserer Arbeitsorganisation noch besser werden müssen wo wir Regeln brauchen und wo jeder seine Arbeit frei gestalten kann, sagte Christoph Leiders. Ich möchte, dass meine Mitarbeiter weitestgehend selbstständig arbeiten. Meine Frau und ich führen kooperativ und möchten, dass alle unsere Mitarbeiter unseren Weg mitgehen. Mittlerweile finden Verwaltungsrat und Vorstand ziehen im Geschäftsbericht 2014 nicht nur die Bilanz des Bisherigen, sondern widmen sich ebenso ausführlich den künftigen Chancen und Perspektiven des Gesundheitswesens. Bessere medizinische Versorgung dank Digitalisierung In dieses Bild gehören die finanziellen Herausforderungen durch Demografie und Gesetzgebung, aber auch die spannenden Möglichkeiten, die ehealth und Digitalisierung für eine bessere medizinische Versorgung eröffnen. Prominente Stimmen aus dem Verwaltungsrat liefern zudem eine Einordnung der Unternehmensentwicklung aus der Innenperspektive der Selbstverwaltung. Mehr Informationen unter: Wer ein Printexemplar erhalten möchte, schickt einfach eine an: IKK Heimisches Wintergemüse auf dem Speiseplan art ist für die Verdaulichkeit entscheidend. Je kleiner die Kohlblätter geschnitten sind, umso besser sind sie verträglich. Und auch die Rüben werden zu unrecht oft noch als Arme-Leute-Gemüse abgetan. Längst haben sie in der Gourmet-Küche Einzug gehalten. Nicht nur der Geschmack ist einzigartig. Ob rote Rübe, Schwarzwurzel, Sellerie oder Pastinake: Sie alle zeichnet ein hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus und sie lassen sich in schmackhafter Art und Weise in die Winterküche integrieren. Die Pastinake übertrifft dabei Kohlsorten in punkto Inhaltsstoffe. Zusätzlich enthält sie wie auch Topinambur eine nennenswerte Menge des Ballaststoffes Inulin. In jedem Fall sollte beim Kauf auf die Frische geachtet werden. Alter Kohl und alte Rüben schmecken nicht so gut und haben bereits wertvolle Vitamine verloren. So sollte beim Kohl der Strunk noch nicht eingetrocknet oder hellgrau verfärbt sein. Bei Blumenkohl und Wirsing sollten die äußeren Blätter nicht labberig sein und keine gelblichen bis braunen Verfärbungen aufweisen. Rüben sollten sich fest und prall anfühlen und keine Foto: nosonjai / 123 rf auch die Beschäftigten, dass es genau dieser Führungsstil ist, der sie bei der Arbeit so zufrieden macht. Das ändert sich in 2016 Kostenlose Jahreswechsel-Webinare der IKK classic Zum Jahreswechsel verändert sich wieder einiges für Arbeitgeber und Mitarbeiter in den Lohnbüros. Damit Betriebe für das neue Jahr gut gerüstet sind, informiert die IKK classic ab Dezember in kostenlosen Online-Seminaren. Behandelt werden sowohl aktuelle Gesetzesänderungen wie das GKV-Versorgungsstärkungs- und das 5. SGB IV Änderungsgesetz, als auch Themen wie Fachkräftemangel, der gesetzliche Mindestlohn, Elterngeld/-zeit, das 2. Pflegestärkungsgesetz, Rechengrößen, Grenzwerte und Fälligkeiten Interessierte haben mehrere Termine zur Auswahl: Dezember: 15 bis 17 Uhr, Dezember: 10 bis 12 u.15 bis 17 Uhr Januar 2016: 15 bis 17 Uhr Weitere Informationen zu genauen Inhalten und zur Anmeldung gibt es im Internet unter Aus Kohl lassen sich schmackhafte Suppen und Eintöpfe zubereiten. Beschädigungen haben. Die meisten Kohlund Rübensorten halten problemlos ein paar Tage im Kühlschrank. Pastinaken lassen sich wie Möhren eingeschlagen an einem dunklen, kühlen Ort länger lagern. Ansonsten kann das Wintergemüse eingefroren werden. Durchgeführte BGM-Maßnahmen Mitarbeiter und Führungskräfte analysierten Stressauslöser und trainierten, wie sie damit umgehen können. Neue Mitarbeiter durchlaufen am Anfang nun erst einmal alle Arbeitsbereiche, bevor sie an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz eingesetzt werden. Das fördert das Wir-Gefühl. Für wichtige Informationen rund um die Arbeit gibt es mittlerweile eine WhatsApp-Gruppe, über die alle Beschäftigten miteinander kommunizieren. Aufgaben, Zuständigkeiten und Vertretungsregelungen wurden klar beschrieben und neu strukturiert. Das Seminar Gesundes Führen im September 2015 steigerte das gemeinsame Führungsverständnis der Vorgesetzten weiter und strukturierte Mitarbeitergespräche geben den Beschäftigten mehr Sicherheit. Der Stautenhof ist nur ein Beispiel dafür, wie BGM in kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben funktionieren kann. Mehr Infos unter oder auch unter der kostenlosen Rufnummer IKK Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer ihre Zugangsdaten und alle weiteren Informationen zum Ablauf per . Teilnahme ohne großen Aufwand möglich Es sind keine komplizierten Downloads oder Installationen erforderlich: Benötigt wird nur ein PC, der mit Internetzugang und Lautsprecher- bzw. Kopfhöreranschluss ausgerüstet ist. Die Teilnehmer können während des Seminars schriftliche Fragen im Online-Chat stellen. Der Chat öffnet sich für alle Teilnehmer nach der Anmeldung automatisch. Im Anschluss an das Seminar werden dann alle Fragen beantwortet. Bei weiteren Fragen zur Systemvoraussetzung oder zur Anmeldung können Sie sich gerne an die -Adresse oder die Hotline wenden. IKK Aber Achtung: Blattkohle nicht als Blätter einfrieren. Sie werden nach dem Auftauen matschig. Erst einfrieren, wenn sie bereits verarbeitet wurden. Mehr gesunde Infos und Tipps unter


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